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Museum
Schloss Celle

In der südlichen Lüneburger Heide liegt Schloss Celle, eine Vierflügelanlage, die einst eine Residenz des Hauses Braunschweig-Lüneburg war. Ursprünglich als befestigter Wehrturm an einer Allerfurt entstanden, entwickelte es sich zu einem der größten Schlösser der Region.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis etwa 980 zurück, als ein Brunonen-Graf eine erste Befestigungsanlage namens „Kellu“ errichtete. Um 1292 gründete Otto der Strenge eine weitere Vorläuferburg, deren Kellergewölbe und Teile des Wachturms noch heute unter dem Schlosstheater zu finden sind. Die erste urkundliche Erwähnung als „Castrum Celle“ erfolgte um 1315. Nach dem Lüneburger Erbfolgekrieg verlegten die Herzöge von Braunschweig-Lüneburg ab 1378 ihre Residenz nach Celle und begannen mit dem Umbau der Burganlage zu einem Schloss. Zwischen 1471 und 1478 erweiterte Friedrich der Fromme die Anlage erheblich, und 1485 wurde die Schlosskapelle geweiht. Ernst I. ließ das Schloss ab 1530 im Renaissancestil ausgestalten und die Befestigungsanlagen verlegen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Joachim Schneeleopard
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.6239, 10.0775