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Schloss Cecilienhof

Im Neuen Garten in Potsdam befindet sich Schloss Cecilienhof, der letzte Schlossbau der Hohenzollern. Es wurde als Tagungsort der Potsdamer Konferenz im Jahr 1945 weltberühmt.
Geschichte+
Kaiser Wilhelm II. veranlasste 1912 den Bau dieses Schlosses für seinen Sohn Kronprinz Wilhelm und dessen Gemahlin Cecilie. Der Architekt Paul Schultze-Naumburg entwarf das Gebäude im Stil englischer Landsitze, wobei Backstein und dunkle Eichenfachwerkelemente die Fassaden prägen. Die Bauarbeiten begannen 1913, verzögerten sich jedoch durch den Ersten Weltkrieg. Im August 1917 bezog Kronprinzessin Cecilie die fertiggestellten Räume, und das Schloss wurde am 1. Oktober 1917 fertiggestellt. Nach der Abdankung des Kaisers 1918 erhielten Wilhelm und Cecilie das Schloss 1926 als Privateigentum zurück und bewohnten es bis zu ihrer Vertreibung und Enteignung im Jahr 1945. Im Juli und August 1945 fand hier die Potsdamer Konferenz statt, bei der die Siegermächte über die Nachkriegsordnung berieten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Joachim Schneeleopard
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.4193, 13.0708