Wohnungen
Privatbesitz
Schloss Caspersbroich (Ohligs)

Im Ittertal in Solingen-Ohligs befindet sich Schloss Caspersbroich. Ursprünglich als Gutshaus entstanden, entwickelte es sich zu einem Rittersitz und später zu einem Schloss, das heute eine Wohnanlage darstellt.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Caspersbroich reichen bis ins Jahr 1220 zurück, als ein Lehnsmann von Graf Engelbert dem Heiligen sich in der Region niederließ. Er machte die sumpfigen Gebiete an der Itter urbar und errichtete ein erstes Gutshaus. Im Jahr 1438 erwarb Junker Caspar von Pertsdorf das Anwesen und baute es zu einem Rittersitz aus. Von Pertsdorf war zudem zwischen 1460 und 1480 als Amtmann in Solingen tätig. In den folgenden Jahrhunderten wechselte das Schloss mehrfach den Besitzer, darunter die Familie von Bawyr. Bis 1808 gehörte Caspersbroich zum Kirchspiel Wald. Durch Heirat kam das Schloss 1772 an die Familie von Romberg, doch bereits 1809 musste Clemens Conrad Franz von Romberg das Anwesen wieder verkaufen. Im Jahr 1810 ging es in bürgerlichen Besitz über, als es von seinem bisherigen Pächter Johann Adolf Holthausen erworben wurde.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.1786, 7.0031