Privatbesitz
Schloss Buschfeld (Liblar)

In Liblar, Nordrhein-Westfalen, liegt Schloss Buschfeld, auch bekannt als Haus Buschfeld. Die Anlage entwickelte sich von einer befestigten Wasserburg zu einem spätbarocken Schloss. Es zählt zu den ältesten befestigten Wasserburgen im Rhein-Erft-Kreis und war einst ein Rittersitz.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung des Anwesens stammt aus dem Jahr 1170, verbunden mit Ritter Wilhelm Schilling von Buschfeld. Im Jahr 1276 ging die Burg in den Besitz von Wennemar von Gymnich über. 1337 verkaufte Arnold von Buschfeld das Öffnungsrecht am „castrum Buschfeld“ an den Kölner Erzbischof. Ritter Everhardt von Quadt erwarb die Anlage 1448, und sie verblieb über 300 Jahre im Besitz der Familie Quadt. Nach dem Einsturz des sogenannten Schwarzen Turms der Kernburg im Jahr 1705 und dem vollständigen Abriss der Reste 1711, ließ Hugo Damian Adolf von Quadt zu Buschfeld zwischen 1708 und 1711 ein neues Herrenhaus im spätbarocken Stil errichten. Im 19. Jahrhundert wechselte das Schloss mehrfach den Besitzer, bevor es 1926 an die Kommanditgesellschaft Dr. Wegge verkauft und landwirtschaftlich genutzt wurde. Die Familie Meller erwarb es in den 1970er Jahren, gefolgt von der Familie Hendel im Jahr 1997. Im Jahr 2007 wurde das Herrenhaus offiziell als Schloss Buschfeld in die Erftstädter Denkmalliste aufgenommen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.7977, 6.8186