Schloss/BurgSteinfurt

Schloss Burgsteinfurt

Schloss Burgsteinfurt

Privatbesitz

Die Wasserburg Burgsteinfurt liegt am Rande der Altstadt von Steinfurt in Nordrhein-Westfalen. Als älteste erhaltene Wasserburganlage Westfalens steht sie auf einer nahezu kreisrunden Insel, die von der Steinfurter Aa umflossen wird und heute aus drei Komplexen besteht: der Oberburg, der Unterburg und der Schlossmühle.

Geschichte+

Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins Jahr 1129 zurück, als Rudolf II. von Stenvorde, Edelherr von Steinfurt, seinen Haupthof errichten ließ. Dieser bestand zunächst aus einem quadratischen Wohnturm auf einem künstlich aufgeschütteten Hügel, umgeben von einer Gräfte, die durch Aufstauen der Aa entstand. Wenig später ergänzten die Herren von Steinfurt die Anlage um den Buddenturm auf einer weiteren künstlichen Insel. Im Jahr 1164 wurde die Burg in einer Fehde mit den Herren von Ascheberg zerstört, jedoch mit Unterstützung des Kölner Erzbischofs Rainald von Dassel wiederaufgebaut. Ende des 12. Jahrhunderts wurde eine Burgkapelle in die Ringmauer integriert. Mitte des 13. Jahrhunderts erfolgte der Umbau des Wohnturms zu einem Rittersaal, erkennbar an seinen frühgotischen Spitzbogenfenstern. Gleichzeitig wurden die beiden Inseln zu einer einzigen vereint und mit einer gemeinsamen Wehrmauer umgeben. Die Vorburg, die Wirtschaftsgebäude und Burgmannenhäuser umfasste, entstand ebenfalls im 13. Jahrhundert.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.zeche.org/

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 52.1457, 7.3417