Privatbesitz
Schloss Burgrain

In der Gemeinde Isen in Oberbayern steht Schloss Burgrain, ein einst bedeutender Herrschaftssitz. Dieser stattliche, mehrflügelige Schlossbau im oberen Isental ist ein Zeugnis vergangener Epochen.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Burgrain reichen weit zurück: Zwischen 784 und 811 ließ Bischof Atto von Freising eine erste Festung errichten. Von 1140 bis 1290 bewohnten die Herren von Burgrain, die als Freisinger Ministeriale dienten, die Anlage. Um 1200 entstand die heutige mittelalterliche Burganlage, eine Vierflügelanlage mit einem freistehenden Bergfried und einem Halsgraben. Im Jahr 1227 wurde die Burg zum fürstlich-freisingischen Burggrafensitz der Herrschaft Burgrain. Ein Konflikt mit den Grafen von Haag führte 1317 zur Einnahme der Burg. Unter Bischof Nikodemus erfolgten in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts umfangreiche Erweiterungen und Umbauten, darunter der Fürstenstock mit einem großen Saal. Ein Brand im Jahr 1639 zog weitere Umbauten nach sich. Fürstbischof Johann Franz Eckher von Kapfing ließ 1723 die große Schlosskirche St. Georg erbauen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 48.1880, 12.0490