Museum
Schloss Burgk

In Freital im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge in Sachsen, Deutschland, ist Schloss Burgk ein historisches Schloss. Es beherbergt heute das Stadtmuseum Freital.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Burgk reichen bis in die Renaissance zurück, wobei Teile des Erdgeschosses und die Kellergewölbe dieser Epoche zugeordnet werden können. Im Jahr 1507 erwarb das Adelsgeschlecht von Zeutsch(en) das Schloss und übte bis 1742 die Gerichtsbarkeit in Großburgk aus. Nach einem Brand im Jahr 1707 wurde das gesamte Rittergut zwischen 1708 und 1709 durch Caspar Heinrich von Zeutzschen wiederaufgebaut. Später erwarb ein Dresdner Senator das Anwesen, angezogen von den Steinkohlevorkommen der Region, deren Abbau bereits im 16. Jahrhundert dokumentiert ist. Um 1800 wurden das Herrenhaus und die umliegenden Gebäude umgestaltet. Die 1819 gegründeten Freiherrlich von Burgker Steinkohlen- und Eisenhüttenwerke, unter der Leitung von Carl Friedrich August Freiherr Dathe von Burgk, modernisierten und erweiterten den Steinkohlebergbau im Döhlener Becken. Die Werke hatten ihren Hauptsitz auf Schloss Burgk bis zu ihrem Konkurs im Jahr 1930. Nach der Gründung Freitals im Jahr 1921 beschloss das Stadtparlament 1923 die Einrichtung eines Museums, das nach dem Zweiten Weltkrieg, im Jahr 1946, in die Räumlichkeiten des zuvor enteigneten Schlosses Burgk einzog.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.0034, 13.6692