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Schloss Burgbrohl

In der Gemeinde Burgbrohl im Landkreis Ahrweiler, Rheinland-Pfalz, steht Schloss Burgbrohl, ein historisches Bauwerk.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung Burgbrohls erfolgte im frühen 12. Jahrhundert, als ein Volcoldus von Brule als Zeuge in der Gründungsurkunde des Klosters Laach genannt wurde. Es wird vermutet, dass die Herren von Brule bereits zu dieser Zeit einen befestigten Hof auf dem Burgberg besaßen, um die Handelswege im Tal zu kontrollieren. Bereits 1289 ist von einem Schloss die Rede. Im Jahr 1338 übertrugen die Herren von Brohl ihre Besitzungen, darunter Turm, Pforte und Vorburg, dem Markgrafen Wilhelm von Jülich als Lehen. Diese Lehnsbeziehung bestand bis zur französischen Neuordnung im Jahr 1794. Nach dem Aussterben der Herren von Brohl im 15. Jahrhundert, als Elsa von Brohl 1471 dem Trierer Kurfürsten ein Öffnungsrecht einräumte, kam es zu Erbstreitigkeiten. Erst um 1560 gelangte die Familie von Braunsberg in den Besitz der Burg. Ende des 17. Jahrhunderts wurde Schloss Burgbrohl bei einem französischen Rückzug im Jahr 1689 durch Brand zerstört. Es folgte ein Wiederaufbau in den Jahren 1709/10, und die Hochzeit von Kasper Franz von Bourscheidt mit Isabella Gräfin von Schaesberg führte zu einer Blütezeit. Anfang des 19. Jahrhunderts ließ Ferdinand von Bourscheid den Felshügel mit Futtermauern umgeben und Parkanlagen anlegen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Burgbrohl.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.4559, 7.2737