Das Schloss kann besichtigt werden
Schloss Bürresheim
Nordwestlich von Mayen, auf einem Felssporn im Nettetal, liegt Schloss Bürresheim. Es ist eine der wenigen Anlagen in der Eifel, die unversehrt durch Kriege und gesellschaftliche Umbrüche gelangte.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Bürresheim reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, mit einer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1157. Zunächst war es im Besitz der Edelfreien Eberhard und Mettfried „de Burgenesem“. Die Anlage wurde zu einer Ganerbenburg, geteilt zwischen den Erzbistümern Köln und Trier, die jeweils Anteile erwarben. Ab 1659 gelangte das Schloss in den Alleinbesitz der Familie von Breidbach, die sich fortan „von Breidbach-Bürresheim“ nannte und 1691 in den Reichsfreiherrenstand erhoben wurde. Diese Familie prägte das Schloss durch Aus- und Umbauten. Nach dem Aussterben der Breidbachs im Jahr 1796 ging das Erbe an die Grafen von Renesse und später an die gräfliche Familie von Westerholt über.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 50.3528, 7.1795