Privatbesitz
Schloss Bühl

Am westlichen Rand des Tübinger Stadtteils Bühl erhebt sich Schloss Bühl, ein Renaissancebauwerk aus dem Jahr 1554.
Geschichte+
Die Errichtung von Schloss Bühl erfolgte im Jahr 1554 durch David vom Stain. Im Jahr 1628 veräußerte sein Sohn, Leopold Carl vom Stain, den gesamten Bühler Besitz mitsamt dem Schloss an Österreich. Kaiser Leopold I. überließ das Schloss später dem Jesuitenkolleg in Rottenburg als Pfand für ein Darlehen von 10.000 Gulden. Der Orden richtete im Schloss eine Brauerei ein, die bis 1924 in Betrieb war. Nach der Auflösung des Jesuitenordens im Jahr 1773 diente das Schloss auch als Gasthaus und erlebte zahlreiche Besitzerwechsel. Im Jahr 1807 wurde eine „dingliche Tanzgerechtigkeit“ für die Schlossbrauerei eingetragen, die bis heute Bestand hat. Nach 1924 beherbergte das Anwesen ein Sägewerk und einen Kaminbaubetrieb, bevor es 1980 von Tübinger Rechtsanwälten ersteigert, saniert und in Eigentumswohnungen umgewandelt wurde.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 48.4827, 8.9953