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Museum
Schloss Bückeburg

In Bückeburg, Niedersachsen, steht Schloss Bückeburg, der Stammsitz des Hauses Schaumburg-Lippe. Ursprünglich als Wasserburg zur Überwachung des Hellwegs errichtet, entwickelte es sich zu einem Residenzschloss.
Geschichte+
Die Ursprünge der Bückeburg reichen bis ins Jahr 1304 zurück, als Graf Adolf VI. von Schauenburg und Holstein-Pinneberg eine Wasserburg errichten ließ. Diese bestand zunächst aus einem Wehrturm und Wirtschaftsgebäuden. Im 14. Jahrhundert erhielt der Ort Fleckengerechtigkeit, und eine Kapelle wurde errichtet. Unter Johann IV. wandelte sich die Anlage bis 1527 zu einer befestigten Burg mit Gräben und Bastionen. Ab 1560 ließ Otto IV. von Schaumburg die Wasserburg in nur vier Jahren zu einer vierflügeligen Schlossanlage im Stil der Weserrenaissance umgestalten. Sein Sohn Ernst von Holstein-Schaumburg machte Bückeburg 1607 zur Residenz, verlieh ihr Stadtrechte und ließ Bauten errichten, darunter die Stadtkirche und den Marstall.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Joachim Schneeleopard
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.2589, 9.0436