Museum
Schloss Bruchsal
In der baden-württembergischen Stadt Bruchsal steht das Schloss Bruchsal, eine barocke Residenzanlage. Es diente einst als Fürstbischöfliche Residenz und ist heute ein Museum.
Geschichte+
Die Errichtung des Schlosses begann im Jahr 1720 unter Fürstbischof Damian Hugo Philipp von Schönborn-Buchheim, um die zerstörte Bischofspfalz zu ersetzen. Die ursprünglichen Pläne für die Dreiflügelanlage stammten von Maximilian von Welsch. Ab 1731 übernahm Balthasar Neumann die Bauleitung und schuf das zentrale Treppenhaus, das als Meisterwerk barocker Treppenarchitektur gilt. Es führt zu den beiden großen Festsälen, dem Fürstensaal und dem Marmorsaal. Der lombardische Künstler Giovanni Francesco Marchini trug zwischen 1731 und 1736 mit seinen Fresken und Fassadenmalereien zur Gestaltung bei. Die Rokoko-Innenausstattung wurde hauptsächlich unter Fürstbischof Franz Christoph von Hutten zum Stolzenberg vollendet, mit Stuckaturen von Johann Michael Feuchtmayer und Fresken von Johannes Zick. Im Zweiten Weltkrieg, am 1.
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Lage: 49.1288, 8.5981