Privatbesitz
Schloss Brohleck

Schloss Brohleck, auch bekannt als Augustaburg, ist ein villenartiger Schlossbau, der sich oberhalb von Brohl-Lützing im Landkreis Ahrweiler erhebt. Die Anlage entstand im Jahr 1891 direkt am Rhein.
Geschichte+
Die Ursprünge von Brohleck reichen bis ins Jahr 1325 zurück, als Johann Burggraf von Rheineck sein Eigentum, das castrum oder fortalitium Brule (Brohl), dem Trierer Erzbischof Balduin von Luxemburg zu Lehen auftrug. Im Jahr 1402 wurde die Burg erneut einem Nachfahren Johann Burggraf von Rheinecks als Lehen übergeben. Sie verblieb bis nach 1428 im Besitz der Burggrafen von Rheineck, bevor sie an die Familie von Metternich zu Sommersberg überging, die 1449 als Eigentümer erscheint. Eine Heirat im Jahr 1664 führte dazu, dass das Anwesen an die Familie von Hees fiel. Deren Erben veräußerten die Burg später an Carl Joseph Dinget, einen Assessor am kurfürstlichen Gerichtshof in Koblenz. Mitte des 19. Jahrhunderts bewohnten die Gebrüder Stenzel, Enkel seines Sohnes, die Burg. Nach Theodor Hochkeppel (ab 1862) ging die Burg an die Geschwister von Schell und 1888 an J. B. Michiels, der das Burghaus umbaute und erweiterte. Die Familie Michiels verpachtete das Anwesen später als Knabenpensionat.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Brohl_Augustaburg.jpg
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Lage: 50.4831, 7.3244