Hotel
Schloss Bredenfelde

Inmitten der Mecklenburgischen Seenplatte steht Schloss Bredenfelde, ein Bauwerk im Tudorstil, das heute als Hotel dient.
Geschichte+
Die Errichtung von Schloss Bredenfelde erfolgte zwischen 1852 und 1854 nach Plänen des Architekten Friedrich Hitzig. Bauherr war Ernst Hans Heinrich von Heyden, dessen Bruder zur gleichen Zeit ebenfalls ein Hitzig-Schloss in Kartlow errichten ließ. Der Entwurf für den umgebenden Landschaftspark stammt bereits aus dem Jahr 1840 von Peter Joseph Lenné. Nach dem Tod des Bauherrn im Jahr 1859 führte seine Witwe das Gut bis 1908 weiter. Aufgrund der Verschuldung ihres Sohnes in der Weltwirtschaftskrise wurde das Gut 1932 aufgesiedelt, und das Herrenhaus beherbergte eine Gaststätte und einen Kolonialwarenhandel. Nach 1945 wurde die Gaststätte fortgeführt und das Gebäude diente auch als Verwaltungssitz und Unterkunft für Umsiedler. Nach Leerstand ab 1968 und dem Erwerb durch ein Wohnungsbaukombinat verfiel das Schloss zusehends, bis 1972 sogar eine Sprengung erwogen wurde. Nach dem Einsturz des Daches wurde es zur Ruine. Erst 1997 gelangte es in Privatbesitz und wurde bis 2002 umfassend saniert, um seine heutige Nutzung als Hotel zu ermöglichen.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://www.werner-conrad.de/schloss-bredenfelde.html
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 53.6013, 12.9534