Privatbesitz
Museum
Schloss Braunfels

Auf einer Basaltkuppe in Hessen liegt Schloss Braunfels, ein Bauwerk, das romanische Wurzeln mit späteren Erweiterungen und Umgestaltungen vereint. Es ist seit Jahrhunderten mit dem Geschlecht der Grafen von Solms verbunden.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Braunfels reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, als es 1246 erstmals urkundlich als „Castellum Bruninvels“ erwähnt wurde. Zunächst als Verteidigungsanlage gegen die Grafen von Nassau konzipiert, entwickelte es sich ab 1280 zur Wohnburg der Grafen von Solms. Nach der Zerstörung der ursprünglichen Stammburg Solms wurde Braunfels 1384 zum neuen Stammsitz der Linie Solms-Braunfels. Zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert erfuhr die Kernburg umfangreiche Erweiterungen, darunter der Ausbau zur Festung durch Graf Otto II. um 1500 und die Errichtung der spätgotischen Schlosskirche. Der Dreißigjährige Krieg hinterließ Spuren, als das Schloss mehrfach umkämpft und besetzt wurde. Ab 1680 erfolgte eine barocke Umgestaltung, die einem Stadtbrand zum Opfer fiel. Graf Wilhelm Moritz initiierte im frühen 18. Jahrhundert einen schnellen Wiederaufbau. Im 19. Jahrhundert prägten neugotische Umbauten unter Fürst Ferdinand das Erscheinungsbild, gefolgt von historistischen Erweiterungen unter Fürst Georg um 1880, die dem Schloss seinen heutigen, stilistisch vielfältigen Charakter verliehen. Im Jahr 1970 ging der Besitz an die Familie von Oppersdorff-Solms-Braunfels über.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Schloss_Braunfels_2.jpg
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Lage: 50.5137, 8.3875