Schloss/BurgBrand

Schloss Brand

Schloss Brand

Privatbesitz

Am nördlichen Rand des Ortes Brand in Bayern erhebt sich Schloss Brand, ein historisches Bauwerk, das einst als Sitz von Ministerialen diente.

Geschichte+

Die erste urkundliche Erwähnung des Schlosses Brand datiert auf das Jahr 1221, als Meino de Brande als Zeuge in einer Waldsassener Urkunde auftrat. Ursprünglich den Herren von Liebenstein unterstellt, ging das Anwesen nach deren Aussterben 1291 an die Notthafft und Paulsdorfer über, die es wiederum an die Familie von Brand belehnten. Im Jahr 1392 wurde Brand noch als Teil des Egerlandes geführt, doch 1414 entzog Burggraf Johann III. von Nürnberg das Dorf dem Egerland und gliederte es dem Richteramt Arzberg ein. Eine Klageschrift von 1414 deutet auf mehrere Edelsitze innerhalb des Schlossgutes hin. Im Jahr 1441 trugen die Söhne von Berthold Brantner ihren Besitz dem Markgrafen Johann Alchymista zu Lehen auf, was einen langwierigen Streit mit den Notthafft zum Weißenstein auslöste, der erst 1625 beigelegt wurde. Der Komponist Jobst von Brandt bewohnte das Schloss und schuf hier sein Spätwerk. Nach dem Dreißigjährigen Krieg verkaufte die Witwe Hans Wilhelm von Brand 1662 ihren Besitz an Georg Christoph Renner. Ein Brand zerstörte 1690 die Schlossgebäude, doch schon im Folgejahr konnte Richtfest gefeiert werden. Im 18.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 50.0175, 12.1417