Kulturzentrum
Schloss Bramstedt

Das Schloss Bramstedt in Bad Bramstedt, Schleswig-Holstein, dessen Bezeichnung heute auf das ehemalige Torhaus einer Adelsanlage übergegangen ist, war ursprünglich ein Gutshof.
Geschichte+
Die Ursprünge des Guts Bramstedt liegen in einer mittelalterlichen Grundherrschaft. Im Jahr 1540 erhielt der Flecken die Rechte eines adligen Guts. Eine Besonderheit war, dass es nicht dem holsteinischen Landadel gehörte, sondern aus dem Besitz des Großbauern Dirk Vaget hervorging und später an Caspar Fuchs, einen Angestellten des dänischen Königs, überging. Das Gut war zudem durch eine Streulage der Ländereien gekennzeichnet, die sowohl von Gutsherren als auch von freien Amtsbauern bewirtschaftet wurden, was zu wiederholten Konflikten führte. Nach Fuchs übernahm Gerhard Steding, nach dem das Gut auch als Stedingshof bekannt war. Ein Brand zerstörte 1628 die Hofanlage. 1631 erwarb der dänische König Christian IV. das Gut und schenkte es 1633 seiner Mätresse Wiebke Kruse als Versorgungsgut, wofür ein kleines Schlösschen errichtet wurde. Auch das heutige Torhaus stammt aus dieser Zeit.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Rainer Gindele
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 53.9180, 9.8817