Museum
Schloss Brake

In Lemgo, Nordrhein-Westfalen, befindet sich Schloss Brake, ein Wasserschloss der Weserrenaissance. Es dient heute als Sitz des Landesverbands Lippe und beherbergt ein Museum, das sich der Weserrenaissance widmet.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Brake reichen bis ins späte 12. Jahrhundert zurück, als Edelherr Bernhard II. zur Lippe um 1190 eine steinerne Burg errichten ließ, deren Ausmaße dem heutigen Schloss ähnelten. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Anlage 1306 als „castrum brac“ und entwickelte sich zum bevorzugten Wohnsitz der Edelherren, später Grafen, zur Lippe. Im Jahr 1447 erlitt die Burg während der Soester Fehde eine Eroberung und Brandschatzung. Um 1500 verlor Brake an Bedeutung, da Detmold zur Hauptresidenz ausgebaut wurde. Später, um 1570, diente Brake als Witwensitz für Katharina von Waldeck, die den Südflügel modernisieren und das Torhaus erneuern ließ. Graf Simon VI. zur Lippe bestimmte das Schloss um 1587 zum Regierungssitz und ließ es im Stil der Renaissance umfassend ausbauen, wobei der Nordflügel mit Festsaal und der Turm mit fürstlichen Gemächern entstanden. 1663 gestaltete Graf Casimir zu Lippe-Brake den Ostflügel neu und erneuerte Teile des Südflügels sowie die Schäferpforte.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.0213, 8.9157