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Schloss Borbeck

Im Essener Stadtteil Borbeck steht das Schloss Borbeck, ein barockes Wasserschloss, das einst als Residenz der Essener Fürstäbtissinnen diente. Seine heutige äußere Gestalt erhielt das Bauwerk im 18. Jahrhundert und ist heute ein Kulturzentrum.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins 9. Jahrhundert zurück, als ein fränkischer Oberhof des Essener Damenstifts namens Bort(h)beki erstmals erwähnt wurde. Im 13. Jahrhundert erwarb Äbtissin Berta von Arnsberg den Hof, um dort den Vorgängerbau des heutigen Schlosses zu errichten. Ab dem 14. Jahrhundert wurde Borbeck zur Residenz der Fürstäbtissinnen und 1372 erstmals als befestigtes Haus oder Burg bezeichnet. Die Anlage diente oft als Zufluchtsort, beispielsweise während eines Stiftsstreits im Jahr 1426. Im 15. Jahrhundert begann Äbtissin Sophia von Gleichen mit der Prägung eigener Münzen, den „Borbecker Gulden“ und „Borbecker Groschen“. Nach Zerstörungen im Achtzigjährigen Krieg wurde das Schloss im 16. Jahrhundert wiederaufgebaut und zur Sommerresidenz ausgebaut. Im 17. Jahrhundert verlegte Äbtissin Anna Salome von Salm-Reifferscheidt ihren Wohnsitz vollständig nach Borbeck und ließ das Haupthaus im Renaissancestil neu errichten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:SchlossBorbeck01.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.4683, 6.9422