Altersheim
Schloss Bischofstein

Schloss Bischofstein, oberhalb von Lengenfeld unterm Stein in Thüringen gelegen, wurde ursprünglich als Sommerresidenz und Vogtssitz erbaut und dient heute als Altersheim.
Geschichte+
Das Schloss Bischofstein wurde 1747 errichtet. Bauherr war der Dingelstädter Baumeister Johann Cristoph Heinemann, der es im Auftrag des Mainzer Kurfürsten Johann Friedrich Karl von Ostein als dessen Sommerresidenz und Sitz der Vögte konzipierte. Für den Bau wurden Steine der Wüstung der Stadt Stein sowie der Burg Stein verwendet, die im Dreißigjährigen Krieg teilweise zerstört worden war. Das Wappen des Erzbischofs von Mainz ziert bis heute den Haupteingang. Nach der Säkularisation 1802 wurde das Schloss preußische Staatsdomäne und ab 1815 als Landsitz und Rittergut genutzt. Ab 1907 wandelte es sich zu einem Landerziehungsheim nach den Prinzipien der Reformpädagogik von Hermann Lietz und wurde bis nach dem Zweiten Weltkrieg von Gustav Marseille und Wilhelm Ripke geleitet.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 51.2189, 10.2136