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Schloss Biedenkopf

Auf einem Bergkegel oberhalb des alten Ortskerns in Mittelhessen steht das Schloss Biedenkopf, ein Wahrzeichen der Stadt. Die Anlage vereint historische Bausubstanz mit kultureller Nutzung.
Geschichte+
Dendrochronologische Untersuchungen datieren den Bau des nördlichen Turms der ursprünglichen Burg auf die Zeit nach 1175. Eine Familie von Biedencap(h) wurde erstmals im späten 12. Jahrhundert erwähnt, deren erster Vertreter, Harmouthdus von Biedencaph, als Ministeriale der Kölner Erzbischöfe diente. Um 1231 fiel die Burg an Landgraf Konrad von Thüringen, der die hessischen Besitzungen der Ludowinger verwaltete und die Gründung der Stadt Biedenkopf veranlasste. Die Anlage diente unter Landgraf Heinrich Raspe als westliche Grenzbefestigung. Landgraf Otto I. von Hessen verlegte die Burg nach 1296 an die heutige Stelle an der Südseite des Berges. Zwischen 1360 und 1365 erfuhr das Schloss unter Landgraf Heinrich II. von Hessen eine Erweiterung. Im 15. Jahrhundert, insbesondere zwischen 1455–1460 und 1480–1483, wurde der Palas umgebaut. Ab dem 15. und 16. Jahrhundert verfiel die Burg zusehends, ab 1579 diente der Palas als Kornspeicher.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.9154, 8.5267