Schloss/BurgWiesbaden-Biebrich

Schloss Biebrich (Wiesbaden)

Schloss Biebrich (Wiesbaden)

Hessische Landesamt für Denkmalpflege

Schloss Biebrich in Wiesbaden ist eine barocke Residenz am Rheinufer. Ursprünglich als Gartenhaus begonnen, entwickelte es sich über Jahrzehnte zu einer Dreiflügelanlage.

Geschichte+

Die Ursprünge von Schloss Biebrich reichen bis ins Jahr 1696 zurück, als Fürst Georg August von Nassau-Idstein ein Rheingrundstück erwarb und dort ein Gartenhaus errichten ließ. Zwischen 1701 und 1703 wurde dieses zu einem kleinen Wohnschloss ausgebaut, und nur wenige Jahre später, von 1704 bis 1706, entstand ein identischer Pavillon für die Fürstin. Der Fürst beauftragte 1707 Maximilian von Welsch mit einem barocken Gesamtkonzept. Welsch verband die beiden Pavillons durch Galerien und eine zentrale Rotunde, die einen Grottensaal und einen Festsaal umfasste. Nach dem Tod Georg Augusts im Jahr 1721 übernahm Fürst Karl von Nassau-Usingen die Anlage. Er beauftragte Friedrich Joachim Stengel mit der Vollendung des Schlosses zu einer Dreiflügelanlage, wobei ab 1734 der Ostflügel und ab 1740 der Westflügel hinzugefügt wurden. 1744 verlegte Fürst Karl seine Residenz nach Biebrich.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 50.0374, 8.2341