Museum
Schloss Beringen

Das Schloss Beringen im Schweizer Kanton Schaffhausen beherbergt heute ein lokales Museum. Seine ursprüngliche Gestalt ist durch zahlreiche Veränderungen kaum noch zu erkennen.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins Jahr 1000 zurück, als die Grafen von Tengen, die damaligen Herren von Beringen, einen 25 Meter hohen Turm mit Wassergraben für ihren Vogt errichten liessen. Dieser Turm wurde später zur Stammburg der Edlen Hünen von Beringen, die ihn schliesslich in ihren Besitz übernahmen. Im 12. Jahrhundert verliessen die Hünen von Beringen ihre Stammburg, um sich in Schaffhausen niederzulassen, wo sie als Bürger mehrmals das Amt des Schultheissen bekleideten. Die Familie starb 1413 aus. Bereits 1394 wurde der Turm an einen Bauern vergeben und verlor seine Funktion als Adelssitz. Um 1450 erfolgte nach einem Brand ein Umbau, bei dem der Palas entstand. Spätere Ergänzungen umfassten eine Zehntenscheune im Jahr 1624 sowie um 1800 einen Gewölbekeller mit Sodbrunnen und eine Trotte. Im 20. Jahrhundert drohte der Verfall, doch 1984 erwarb die "Stiftung Schloss" das Anwesen und eröffnete dort 1989 das Ortsmuseum.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Museum_beringen_sh.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 47.6983, 8.5739