Museum
Schloss Berchtesgaden

In Berchtesgaden steht das Schloss Berchtesgaden, ein Bauwerk mit Wurzeln bis ins frühe 12. Jahrhundert. Ursprünglich ein Augustiner-Chorherrenstift, entwickelte es sich zu einer Residenz und ist heute ein Museum.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses Berchtesgaden liegen in der Gründung eines Augustiner-Chorherrenstifts, die Gräfin Irmingard von Sulzbach gelobte. Nach ihrem Tod begann der Bau im Jahr 1102 und wurde ab 1112 unter dem ersten Propst Eberwin vorangetrieben. Bereits 1122 wurde ein erster Bauabschnitt der Stiftskirche geweiht. Im späten 12. Jahrhundert folgte ein Ausbau zur romanischen Pfeilerbasilika mit vermutlichen ersten Türmen. Die Klostergebäude wurden erweitert, darunter eine gotische Halle um 1180, Renaissance-Säle um 1500 und ein barocker Südflügel im Jahr 1725. Diese Bauten dienten auch als weltliche Residenz der Fürstpröpste. Nach der Säkularisation 1803 und wechselnden Zugehörigkeiten fiel Berchtesgaden 1810 an das Königreich Bayern. Ab 1818 nutzte das bayerische Königshaus, darunter Maximilian I., Ludwig I., Maximilian II. und Prinzregent Luitpold, das Schloss als Sommersitz. Von 1922 bis 1933 bewohnte Kronprinz Rupprecht von Bayern mit seiner Familie das Schloss, das heute dem Wittelsbacher Ausgleichsfonds gehört.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 47.6333, 13.0031