Amtssitz des deutschen Bundespräsidenten
Schloss Bellevue

In Berlin-Tiergarten steht Schloss Bellevue, ein frühklassizistisches Bauwerk, das heute als erster Amtssitz des deutschen Bundespräsidenten dient.
Geschichte+
Das Schloss wurde zwischen 1785 und 1786 im Auftrag von Ferdinand von Preußen, dem jüngsten Bruder Friedrichs II., nach Entwürfen von Michael Philipp Boumann errichtet. Boumann integrierte eine bereits bestehende Lederfabrik am Spreeufer in den rechten Flügel des Neubaus. Die Anlage entstand als Dreiflügelbau mit einem langgestreckten Hauptgebäude und zwei Seitenflügeln. Der Name Bellevue, was „Schönblick“ bedeutet, bezog sich auf die ursprüngliche Aussicht über den Park und die Spree. Nach Ferdinands Tod im Jahr 1813 nutzte sein Sohn, Prinz August von Preußen, das Schloss. Später, ab 1843, gehörte es König Friedrich Wilhelm IV., der dort 1844 das erste Museum für zeitgenössische Kunst in Preußen einrichtete. Im Ersten Weltkrieg diente es ab 1916 als Besprechungsort für die Oberste Heeresleitung und alliierte Mächte.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Joachim Schneeleopard
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.5175, 13.3528