Privatbesitz
Schloss Beichlingen

In der Ortschaft Beichlingen liegt Schloss Beichlingen, das sich von einer mittelalterlichen Burg zu einem Schloss entwickelte. Es war einst ein strategisch wichtiger Punkt.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Beichlingen reichen weit zurück, mit prähistorischen Wallanlagen, die das spätere Burggelände umgaben. Vermutlich von König Heinrich I. zur Sicherung einer wichtigen Passstraße errichtet, wurde die Burg 1014 erstmals urkundlich erwähnt. Nach ihrer Zerstörung in einer Auseinandersetzung um König Heinrich IV. wurde sie wieder aufgebaut und diente um 1080 als Wohnsitz der Gräfin Kunigunde von Weimar-Orlamünde. Ab 1141 etablierte sich hier das Grafengeschlecht von Beichlingen. Im Jahr 1519 verkaufte Graf Adam von Beichlingen die Anlage an Hans von Werthern. Unter der Familie von Werthern erfolgte ein Wiederaufbau und Umbau von der Burg zum Schloss, das den jeweiligen Zeitgeschmäcken angepasst wurde. Auch nach dem Dreißigjährigen Krieg wurden Mittel in die Instandsetzung investiert. Im Zweiten Weltkrieg unbeschädigt, wurde das Schloss 1945 von der US-Armee genutzt und später in der Sowjetischen Besatzungszone enteignet. Es diente anschließend verschiedenen Ausbildungsstätten der DDR, was zu baulichen Veränderungen führte. Seit 2001 befindet sich Schloss Beichlingen wieder in Privatbesitz.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Roland Neubert, Halle (Saale)
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Lage: 51.2350, 11.2603