Privat
Schloss Baldenstein (Sils im Domleschg)

In der Gemeinde Sils im Domleschg im Kanton Graubünden, Schweiz, befindet sich das Schloss Baldenstein. Es steht auf einem Geländesporn.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses Baldenstein reichen bis in die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts zurück, als der vierstöckige Turm errichtet wurde. Zwischen 1246 und 1252 wird ein Ebo von Baldenstein als Erbauer erwähnt. Im Jahr 1289 befand sich die Burg im Besitz der Herren von Löwenstein von Ilanz, wechselte jedoch in einer Fehde kurzzeitig zu den Freiherren von Rhäzüns, bevor Hartwig von Löwenstein sie zurückerhielt. Durch Erbschaft gelangte Baldenstein später an die Familie von Übercastel. Eine Auseinandersetzung um Baurechte mit dem Bischof von Chur wurde 1349 beigelegt, wobei dem Bischof ein Vorkaufsrecht und die offene Nutzung der Burg zugesichert wurden. Ab 1400 waren die Herren von Stein die Eigentümer, gefolgt von der Familie Ringg ab 1433, die sich später Ringg von Baldenstein nannte. 1562 verkaufte Luzius Ringg die Burg an Jakob Ruinelli. Nach dessen Tod 1627 ging Baldenstein durch Heirat an Oberst Christoph Rosenroll und 1716 an Vincenz von Salis über. 1782 erwarb Francesco Conrado das Schloss, das sich bis heute im Besitz der Familienstiftung Conrad von Baldenstein befindet. Ein Brand im Jahr 1877 zerstörte Teile der Anlage, die danach mit neugotischen Elementen wiederaufgebaut wurde.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 46.7066, 9.4602