Das Rittergut Bärenklau wurde 1295 urkundlich erwähnt. Nach Besitzerwechseln, die zwischen 1517 und 1917 insgesamt 37 Familien umfassten, erwarb der Regierungsrat Hugo Hardy das Gut. 1922 schenkte Hardy das Anwesen seiner minderjährigen Tochter, die es im Mai 1926 für 45.000 Reichsmark an den Tuchfabrikanten Ernst C. Lehmann aus Guben verkaufte. Lehmann ließ zwischen 1928 und 1930 das heutige Schloss als seinen Landsitz erbauen, wobei Alfred Breslauer und Paul Salinger die Architekten waren. Nach Lehmanns Tod im Zweiten Weltkrieg und der Flucht seines Sohnes 1945 wurde die Familie enteignet. Das Schloss diente in der DDR-Zeit verschiedenen Zwecken, unter anderem als Gewerkschaftsschule und Genesungsheim.
Schloss/BurgBärenklau
Schloss Bärenklau

Zwischen 1928 und 1930 errichtet, ist das Schloss Bärenklau ein Herrenhaus in der Gemeinde Schenkendöbern, im Landkreis Spree-Neiße in Brandenburg. Es ist ein eingetragenes Baudenkmal neobarocker Architektur.
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Lage: 51.9399, 14.5508