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Schloss Aurolzmünster

Das Wasserschloss Aurolzmünster, auch bekannt als „Innviertler Versailles“, erhebt sich in der Marktgemeinde Aurolzmünster in Oberösterreich. Seine Architektur und die umgebenden Wassergräben sind ein Beispiel barocker Baukunst in der Region.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses reichen bis ins Mittelalter zurück, als in Aurolzmünster zwei Adelssitze existierten. Im Jahr 1312 erwarb Albert der Tannberger den Besitz der Grafen von Halls, und 1375 vereinigte Johannes der Tannberger beide Anwesen, indem er den Sitz der Murhaimer kaufte. Johann von Tannberg erreichte 1394 die Erhebung Aurolzmünsters zur Hofmark. Die Familie Tannberg besaß das Schloss, zu dem auch das benachbarte Schloss Forchtenau gehörte, bis 1682. Nach den finanziellen Belastungen des Dreißigjährigen Krieges und dem Brand des oberen Schlosses wurde der Besitz an Ferdinand Franz Albrecht Graf von der Wahl übergeben. Zwischen 1691 und 1711 erfolgte der Neubau des Schlosses nach Plänen von Johann Kaspar Zucalli, vollendet von Anton Rica. Die Wandmalereien im großen Mittelsaal stammen von Johann Eustachius Kendlbacher.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_Aurolzm%C3%BCnster_-_Nordseite_2.jpg?uselang=de
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.2494, 13.4556