Schloss/BurgAub

Schloss Aub

Schloss Aub

Ausländerheim

Schloss Aub ist ein Schloss in der Stadt Aub im unterfränkischen Landkreis Würzburg (Bayern).

Das Schloss befindet sich in der südwestlichsten Ecke der Stadt und nimmt die höchste Lage ein. Es ist eingebunden in die Stadtbefestigung.

Aus dem 13. Jahrhundert stammende Teile der romanischen Burg der Hohenloher, die bis zur Grabensohle des an der Nordseite noch heute existierenden Burggrabens reichten, sind die letzten Überbleibsel der ursprünglichen Burg. Sie sind aber von außen nicht mehr erkennbar. In einer Verpfändungsurkunde des Jahres 1369 von Gerlach von Hohenlohe an die Rothenburger Bürger Holtschuher und Goltsmit wird die „Veste in Awe“ derer von Hohenlohe zum ersten Mal schriftlich erwähnt. Der älteste noch heute sichtbare Teil des Schlosses besteht aus Resten der späteren Burg mit Burghaus und Bergfried, die auf den Truchseß von Baldersheim zurückgehen, der bei den von Hohenlohe das Hofamt des Truchsess (lateinisch dapifer) innehatte, also für Verwaltungsarbeiten, Hauswirtschaft, Speisen und Getränke verantwortlich war. In den Kellergewölben des Schlosses und des Spitals lag früher der Zehntwein, den die einstigen Winzer des Gollachtals abliefern mussten. Mehrere der zahlreichen Auber Gasthöfe besaßen früher die sogenannte Braugerechtsame. Die etymologische Bedeutung des Wortes Truchsess rührt daher, dass er dem Tross vorsaß. Truchsess hat also in etwa die Bedeutung Vorsitzender des Gefolges. Die abgebildete Darstellung von Stadt und Schloss ist ein Wandereisen-Holzschnitt von 1523. Die Stadt wurde vom Schwäbischen Bund angegriffen und geschatzt, da Angehörige der ansässigen Familie von Rosenberg mit dem Raubritter Thomas von Absberg gemeinsame Sache machten. 1436, als nach drei Jahrzehnten Bauzeit die Auber Wehrmauer mit ihren damals 15 Türmen fertig war, wurde der Besitz des Auber Stadtgebiets aufgeteilt.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Mobile Geschichte

Diese Beschreibung ist ein Auszug aus dem verlinkten Wikipedia-Artikel und stammt von dessen Autorinnen und Autoren. Sie steht wie das Original unter CC BY-SA 4.0 und darf unter denselben Bedingungen weiterverwendet werden.

Lage: 49.5512, 10.0643