Bildungseinrichtung
Schloss Aspenstein

Das Schloss Aspenstein, auch Aspensteinschlössl genannt, ist ein Bauwerk in Kochel am See, das ursprünglich als Sommersitz für die Äbte des Klosters Benediktbeuern diente. Heute beherbergt das Schloss eine Bildungseinrichtung.
Geschichte+
Die Ursprünge des Schlosses Aspenstein reichen in das späte 17. Jahrhundert zurück. Zwischen 1675 und 1694 wurde es im Auftrag des Klosters Benediktbeuern errichtet, zu einer Zeit, als Kochel noch unter klösterlicher Herrschaft stand. Es diente den Benediktinermönchen als Erholungsort und den Äbten als Sommerresidenz. Nach der Säkularisation im Jahr 1803 fiel das Schloss an den bayerischen Staat und wechselte anschließend mehrfach den Eigentümer. Zu den Besitzern zählten der Finanzrat Georg Freiherr von Stengel, der Weinwirt Ignaz Huber und die Familie von Dessauer. Im Jahr 1936 erwarb der damalige Reichsjugendführer Baldur von Schirach das Anwesen. Nach dem Zweiten Weltkrieg, im Jahr 1945, ging das Schloss erneut in den Besitz Bayerns über.
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Lage: 47.6561, 11.3592