Museum
Schloss Asparn
Im Weinviertel Niederösterreichs steht Schloss Asparn, das heute ein Museum für Urgeschichte beherbergt. Die Anlage hat Ursprünge, die bis ins 12. Jahrhundert zurückreichen.
Geschichte+
Die Ursprünge von Schloss Asparn gehen auf eine Burg zurück, die bereits im Jahr 1121 erwähnt wurde. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts errichtete Hademar von Sonnberg an dieser Stelle ein Schloss. Nach dem Aussterben der Sonnberg im Jahr 1348 ging der Besitz an die Tursen von Rauheneck-Asparn über. Ab 1397 war Asparn ein landesfürstliches Lehen der Herren von Walsee, die ab 1421 einen Neubau des Schlosses veranlassten, wobei die beiden massiven Ecktürme entstanden. 1443 fiel Asparn an Ulrich von Eyczing, und 1463 an Kaiser Friedrich III. Im 16. Jahrhundert wechselte die Pfandherrschaft über Asparn mehrfach den Besitzer. Graf Seyfried Christoph von Breuner erwarb die Herrschaft 1610 und baute das Schloss zu seiner Hauptresidenz aus. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde das Schloss 1645 von den Schweden verwüstet, jedoch 1651 wiederhergestellt, wobei es sein heutiges Erscheinungsbild erhielt. Im Jahr 1820 musste der Nordtrakt wegen Baufälligkeit abgerissen werden. Nach dem Zweiten Weltkrieg erlitt das Schloss 1945 durch die russische Besatzung Schäden.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Asparn_Zaya_Schloss.JPG
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.5890, 16.4914