Museum
Schloss Aschach
In Aschach, einem Ortsteil von Bad Bocklet im bayerischen Landkreis Bad Kissingen, liegt Schloss Aschach. Ursprünglich als Burg konzipiert, beherbergt es heute ein Museum.
Geschichte+
Der Bau von Schloss Aschach begann im Jahr 1165 unter Poppo VI. von Henneberg und wurde von seinem Sohn Poppo VII. fortgesetzt. Nach dessen Tod im Jahr 1245 ging das Anwesen an seinen Neffen Heinrich über. Im 14. Jahrhundert wurde das Schloss aufgrund finanzieller Schwierigkeiten der Henneberger verpfändet und 1391 an Dietrich von Bibra verkauft. Im Jahr 1401 erwarb der Würzburger Fürstbischof Johann I. von Egloffstein das Schloss, das später wieder an die Grafen von Henneberg und schließlich zurück an die Würzburger Fürstbischöfe gelangte, in deren Besitz es rund 300 Jahre verblieb. Während des Bauernaufstandes von 1525 wurde Schloss Aschach besetzt und in Brand gesteckt, jedoch bis 1527 wiederaufgebaut. Eine erneute Zerstörung erfolgte 1553 im Markgräflerkrieg, woraufhin es unter Fürstbischof Friedrich von Wirsberg in seiner heutigen Gestalt neu errichtet wurde. Im Dreißigjährigen Krieg wechselte das Schloss kurzzeitig den Besitzer an den schwedischen König Gustav II. Adolf.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
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Lage: 50.2544, 10.0620