Privatbesitz
Schloss Arbing

In Oberösterreich liegt Schloss Arbing, ursprünglich eine Burg, die mehrfach umgestaltet wurde und verschiedenen Adelsgeschlechtern als Wohnsitz diente. Heute ist es ein privat genutztes Anwesen.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung Arbings erfolgte im Jahr 1137, als ein „Gerboto de Arbingin“ als Lehnsmann unter Gottschalk von Perge-Machland genannt wurde. Im Jahr 1288 ging das Anwesen an die Ministerialenfamilie der Wetzel von Arbing über, die es bis 1406 besaß. Nachfolgend wechselten die Eigentümer häufig: 1464 wurde die Herrschaft an Pilgrim Walch verliehen, später gehörte sie Lassla Prager. Die Walchen, die sich fortan Walchen von Arbing nannten, bauten 1483 die Kirche von Arbing als Eigenkirche und gestalteten die Burg um. Im Jahr 1523 erwarb Simon Geyer von Osterberg das Anwesen, gefolgt von weiteren Mitgliedern seiner Familie. 1544 verkaufte Karl Geyer von Osterberg die Burg an den Beck von Leopoldsdorf. Nach weiteren Besitzerwechseln, darunter die Yslung von Tratzberg und erneut die Geyer von Osterburg, kaufte 1602 Freiherr Hans Jakob Löbel Arbing. Durch Heirat gelangte es an Rudolf von Sprinzenstein, dessen Familie es 1622 an Graf Leonhard Helfrich von Meggau veräußerte.
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Lage: 48.2269, 14.7059