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Schloss Annaburg
In Sachsen-Anhalt ist Schloss Annaburg ein Renaissanceschloss, das einst als Jagdsitz der sächsischen Kurfürsten diente.
Geschichte+
An der Stelle des heutigen Schlosses Annaburg befand sich ursprünglich eine ältere Burg. Kurfürst Friedrich III. von Sachsen, der Weise, ließ diese um 1500 zu einem Jagdschloss namens Lochau umbauen, das auch als privates Refugium mit einem Garten diente und das Residenzschloss in Torgau ergänzte. Nach Friedrichs Tod im Jahr 1525 ließ Kurfürst August I. von Sachsen das Schloss abreißen. Zwischen 1572 und 1575 entstand an gleicher Stelle ein Neubau, der als Residenz, Jagdschloss und Witwensitz für seine Gemahlin Anna konzipiert war. Teile des Baumaterials stammten von den abgerissenen Schlössern Schweinitz und Löben. Dieses neue Schloss gilt als ein Hauptwerk der sächsischen Renaissance-Schlossbaukunst.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.7296, 13.0486