Schloss/BurgAmerang

Schloss Amerang

Schloss Amerang

Privatbesitz

Schloss Amerang in Amerang fand erste urkundliche Erwähnung im Jahre 1072. Seit dem 14. Jahrhundert ist es im Familienbesitz. Schlossherr ist Ortholf Frhr. von Crailsheim, der zusammen mit seiner Frau Giulia (geb. Larisch) das Schloss bewohnt und es gleichzeitig der Öffentlichkeit zugänglich macht: Im Renaissance-Arkadeninnenhof finden jeden Sommer die beliebten Schlosskonzerte statt, das Schlossmuseum bietet Einblick in die wechselvolle Geschichte des Adelssitzes im oberen Chiemgau. Die wichtigste bauliche Veränderung erfolgte 1530, als die italienischen Scaliger, eine Veroneser Adelsfamilie, Herren auf Schloss Amerang wurden. Sie versahen den Innenhof der mittelalterlichen Rundburg mit den einmaligen dreistöckigen Renaissance-Arkaden, deren Akustik so ideal für Konzerte ist. Von 1995 bis 1998 wurde das Schloss mit Hilfe öffentlicher Gelder vor dem Verfall gerettet und von Grund auf saniert. Einen wichtigen Beitrag bei allen Maßnahmen im Innen- und Außenbereich leistet der 1974 gegründete „Förderverein Schloss Amerang“ - mit 1200 Mitgliedern der größte deutsche Verein, der ein privates Baudenkmal fördert. Das einmalige Ambiente von Schloss Amerang ist das ganze Jahr über begehrt für Feiern aller Art, insbesondere Hochzeiten. Zur Verfügung stehen hier neben dem Renaissance-Innenhof die Dreisäulenhalle, der Renaissance-Keller, das Scaligerzimmer, der Gotische Keller, der barocke Lambergsaal und die 1997 renovierte spätgotische Kapelle.

Seinen Namen verdankt Amerang im Chiemgauer Voralpenland dem Emmer, einer Weizenart unserer Vorfahren. Schloss Amerang wurde 1072 erstmals urkundlich als Edelsitz erwähnt. Im 16.

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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.

Lage: 47.9819, 12.3067