Privatbesitz
Schloss Altenhain
In Trebsen-Altenhain steht Schloss Altenhain, ein Bauwerk der Frührenaissance in Sachsen. Seine Geschichte ist von Adelsgeschlechtern, Enteignungen und einer Restaurierung geprägt.
Geschichte+
Die Ursprünge des Ortes Altenhain reichen bis ins 11. oder 12. Jahrhundert zurück, die erste urkundliche Erwähnung des Ortsnamens datiert auf das Jahr 1358. Ein Herrensitz wurde hier im Jahr 1330 von der Familie von Große erworben. Das Anwesen wechselte den Besitzer. 1742 ging es an Theodor August Freiherr von Hohenthal, der es später seiner Tochter Getraude Gräfin von Brühl vermachte. Nach ihrem Tod im Jahr 1783 fiel es an ihren Vater zurück, der jedoch im selben Jahr verstarb. Es folgten Besitzer wie Friedrich Leopold von Bißing und Christian Gottlob Vetter. Im Jahr 1858 ließ Friedrich Wilhelm Kabitzsch das Herrenhaus im Stil der Frührenaissance nach Plänen des Leipziger Architekten Mothes errichten, ergänzt durch einen turmartigen Anbau im Jahr 1871. Nach der Enteignung des letzten privaten Besitzers, Dietrich von Gontard, im Jahr 1945 durch die Kommunisten, verfiel das Schloss.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Thomas Eichler
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.2912, 12.7014