Kinderheim
Schloss Altengottern
Schloss Altengottern ist ein historisches Bauwerk in Thüringen. Ursprünglich als Wasserburg konzipiert, diente es der Sicherung einer Flussüberquerung und entwickelte sich zu einem Schloss.
Geschichte+
Die Ursprünge von Altengottern reichen weit zurück, möglicherweise bis zu einem Königshof Kaiser Heinrichs II., dessen Anwesenheit im Jahr 1017 belegt ist. Es wird angenommen, dass zu dieser Zeit bereits eine Wasserburg an der Unstrut existierte, um die Straße über den Fluss zu schützen. Ab 1155 wird Ekkehardt von Gottern als Lehnsmann erwähnt, gefolgt von den Herren von Gottern, die von 1180 bis 1316 als Burgherren fungierten. Ab 1440 übernahmen die Herren von Hagen den Besitz. Im Jahr 1632 heiratete Rudolf Levin Marschall von Herrengosserstedt die Erbin Anna Gertrud von Hagen. Dorf und Burg Altengottern wurden 1641 im Dreißigjährigen Krieg stark beschädigt, und die Marschalls mussten wie andere Bewohner fliehen. Der Wiederaufbau begann 1650 und dauerte bis etwa 1700, wobei der Mittelteil des Schlosses sowie die Kirchen St.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 51.1641, 10.5739