Privatbesitz
Schloss Algersdorf

Das Schloss Algersdorf, auch bekannt als Alt-Eggenberg, ist ein historisches Bauwerk in Graz, dessen Ursprünge bis ins 11. Jahrhundert zurückreichen. Es liegt nördlich des Schlosses Eggenberg und dient heute als privates Wohn- und Verwaltungsgebäude, wobei seine ursprünglichen Wehranlagen nicht mehr erkennbar sind.
Geschichte+
Die erste Erwähnung des Anwesens unter dem Namen „Algeristeti“ erfolgte im Jahr 1050, als der freie Eppo es mit dem Erzbischof von Salzburg tauschte. Im Jahr 1102 schenkte Aribo, ein Bruder des Aribonen Hartwig, das Schloss dem Stift Göttweig. Dieses wiederum tauschte es 1161 mit Markgraf Ottokar III. gegen Besitzungen in Niederösterreich. Um 1300 veräußerte Friedrich von Algersdorf das Schloss an Hermann Windischgrätzer. Später musste sein Nachfahre Friedrich Windischgrätzer das Anwesen an Walter von Hanau verpfänden, der es 1377 der Pfarre Voitsberg stiftete. Im 14. Jahrhundert verlor das Gut an Bedeutung und wurde zu einem Bauerngut. Im Jahr 1402 verkaufte Michael der Prem das Gut an die Witwe von Eckhart Windischgrätzer und deren Sohn Choloman.
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Lage: 47.0768, 15.3908