Privatbesitz
Schloss Aigenegg

In Thalheim bei Wels in Oberösterreich steht Schloss Aigenegg, ein zweiflügeliges Anwesen mit einem Eckturm. Ursprünglich ein Gutshof und später eine Brauerei, erhielt es seine schlossartige Gestalt im frühen 20. Jahrhundert.
Geschichte+
Die Ursprünge des Anwesens reichen bis ins Jahr 1354 zurück, als ein Gutshof des Stiftes Kremsmünster an Hartneid Krämer aus Wels verkauft wurde. Im Jahr 1610 gründete Wolf Weinbergmayr, bekannt als Bauernführer während des Bauernkrieges, eine Brauerei an diesem Ort und erhielt 1629 die Braugerechtigkeit. Die Brauerei wechselte mehrfach den Besitzer, darunter die Familie Obauer, die bis 1831 jährlich rund 4000 Eimer Bier produzierte. Nach weiteren Eigentümerwechseln wurde der Brauereibetrieb in Thalheim stillgelegt, als die Brauerei 1908 an die Braugenossenschaft Wels überging. Zwischen 1910 und 1913 erhielt das Gebäude sein heutiges Erscheinungsbild als Schloss, geprägt durch Anton Gartner von Romansbrück, der einen neuen Dachstuhl und den Turm errichten ließ. In den folgenden Jahrzehnten wechselte das Schloss mehrfach den Besitzer, darunter Josefine Gilnow, Moritz Maas und Josef Eska, ein Handschuhfabrikant, der hier eine Produktion einrichtete.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_Aigenegg,_Thalheim.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.1514, 14.0324