Privatbesitz
Schloss Ahlden

Ab 1549 wurde in Ahlden (Aller) in Niedersachsen das Wasserschloss Ahlden errichtet, das heute ein privat genutztes Anwesen ist. Seine Bekanntheit verdankt es der Verbannung von Prinzessin Sophie Dorothea von Braunschweig-Lüneburg, die hier Ende des 17. Jahrhunderts bis zu ihrem Tod lebte und dem Schloss einen festen Platz in der Literatur sicherte.
Geschichte+
Die Ursprünge des heutigen Schlosses Ahlden liegen im 16. Jahrhundert, als es auf dem Flussufer gegenüber der älteren Bunkenburg entstand, die heute nur noch in Resten existiert. Die Bunkenburg, deren Entstehung im 13. Jahrhundert vermutet wird, gehörte einst dem Geschlecht derer von Ahlden, das 1431 im Streit mit dem Bistum Minden und den Welfen seinen Besitz verlor, wodurch Ahlden an den Lüneburger Herzog fiel. Das heutige Schloss, ein dreiflügeliger Fachwerkbau, dessen ältester Teil, der Südflügel, 1579 unter Herzog Wilhelm dem Jüngeren fertiggestellt wurde, entstand ab 1549. Der Westflügel wurde 1613 von Herzog Christian dem Älteren errichtet, während der Nordflügel 1705 umgestaltet wurde. Ab 1431 war das Schloss Sitz des fürstlichen Amtes Ahlden, das bis 1884 bestand. Im Dreißigjährigen Krieg wurde es 1626 von kaiserlichen Truppen besetzt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Schloss_Ahlden_Eingang.jpg
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Lage: 52.7591, 9.5579