Privatbesitz
Schloss Adelmannsfelden
Schloss Adelmannsfelden, ein Bauwerk im Ostalbkreis in Baden-Württemberg, ist ein Beispiel für die Transformation einer mittelalterlichen Burg zu einem Schloss. Ursprünglich im 11. Jahrhundert errichtet, wurde es im 18. Jahrhundert umfassend umgestaltet und präsentiert sich heute als privat genutztes Anwesen.
Geschichte+
Die Ursprünge des heutigen Schlosses reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück, als an dieser Stelle eine Burg stand. Bereits 1113 wurde eine Schlossanlage in Adelmannsfelden erwähnt, und archäologische Untersuchungen an den Mauern haben romanische Baureste zutage gefördert. Ein Adelsgeschlecht wurde 1136 erstmals namentlich genannt, doch die Existenz des Schlosses und des Ortsnamens deuten auf eine frühere Ansiedlung hin. Während des Interregnums ging der Besitz an die Grafen von Oettingen über, die ihn jedoch 1361 an das Kloster Ellwangen verkauften. Nur 19 Jahre später erwarben die Schenken von Limpurg die Anlage, die ihnen vermutlich als Jagdsitz diente. Im Jahr 1493 wurde Adelmannsfelden an die Herren von Vohenstein verpfändet, die das Schloss bis 1737 in ihrem Besitz hielten.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
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Lage: 48.9554, 10.0066