Privatbesitz
Schloss Achleiten

In Kematen an der Krems-Achleiten im Bezirk Linz-Land in Oberösterreich, Österreich, steht Schloss Achleiten. Einst als Verteidigungsanlage konzipiert, die das Kremstal sichern konnte, ist es heute ein Anwesen.
Geschichte+
Die Ursprünge des Gebiets, auf dem Schloss Achleiten steht, reichen bis zur Herrschaft Tegernsee zurück, bevor es über die Probstei Berchtesgaden um 1200 ein Lehen des Stiftes Kremsmünster wurde. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Achleiten 1189 mit Bernhard von Achleiten. Die Familie Achleitner, die als „einschildige Ritter“ vom Stift belehnt wurde, spielte eine Rolle in der Region. Im Jahr 1303 wechselte die Burg in den Besitz des Landesfürsten und wurde den Wallseern zu Lehen gegeben. Nach weiteren Besitzerwechseln, darunter die Familien Stadler von Stadlkirchen und Lerbühler, gelangte Achleiten 1377 an die Sinzendorffer, in deren Besitz es bis 1602 verblieb. Durch die Heirat von Appolonia von Sinzendorff mit Erhard von Grienthal ging die mittlerweile zum Schloss umgebaute Anlage an die Familie Grienthal über. Im 17. Jahrhundert wurde die Schlosskapelle nach einem Brand neu errichtet. 1692 erwarb Graf Ernst von Thun das Anwesen und vereinigte es mit Schloss Hehenberg zu einem Fideikommiss, der erst 1815 aufgelöst wurde. Nach mehreren weiteren Eigentümerwechseln, darunter die Familien Planck von Planckburg und Teufenstein, erwarb 1982 die Familie Max-Theurer das Schloss und restaurierte es umfassend.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Schloss_Achleiten_-_Blick_von_der_Krems.jpg
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 48.0742, 14.1810