Die Burg kann besichtigt werden
Schelenburg
In Schledehausen, im Raum Osnabrück, liegt die Schelenburg, eine Wasserburg mit einem gotischen Wohnturm.
Geschichte+
Die Schelenburg wurde 1160 erstmals urkundlich erwähnt, ihre Ursprünge werden im 11. Jahrhundert vermutet. Der älteste erhaltene Teil ist der gotische Wohnturm, dessen Mauern eine Stärke von 2,5 Metern aufweisen und auf Eichenpfählen ruhen. Im Mittelalter war dieser Turm vollständig von Wasser umgeben und nur über eine Leiter zum ersten Stockwerk zugänglich. Bis zum Ende des 14. Jahrhunderts diente die Burg als Stammsitz der Edelherren von Sledesen. 1396 wechselte der Besitz an die Familie von Schele, als Rabodo von Schele die Erbtochter Elisabeth von Sledesen heiratete. Seitdem befindet sich die Burg ununterbrochen im Familienbesitz. Ein Brand im Jahr 1490 zerstörte Wohn- und Wirtschaftsgebäude, verschonte jedoch den Wohnturm. Zwischen 1500 und 1532 entstand auf den Grundmauern des abgebrannten Wohnhauses ein Renaissancebau aus Bruchsandstein, der von dem Baumeister Jörg Unkair im Stil der Weserrenaissance vollendet wurde. Seit Mitte der 1980er Jahre wurde die Burg saniert, wobei unter anderem ein neues Dach installiert wurde.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: Jörg Heldt
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 52.2830, 8.2265