Privatbesitz
Schaumburg

Die Schaumburg ist eine Höhenburg in Niedersachsen. Als namensgebender Stammsitz der Grafen von Schaumburg prägte sie die Geschichte der Region und ist ein Wahrzeichen des Schaumburger Landes.
Geschichte+
Die Ursprünge der Schaumburg reichen bis ins 12. Jahrhundert zurück, als an dieser Stelle vermutlich ein Jagdhaus stand. Adolf II. von Rodenberg ließ die Burg auf den Resten einer älteren Anlage errichten und nannte sich fortan „Edler von Schaumburg“. Die Burg diente als Stammsitz der Grafen von Schaumburg, die im 13. Jahrhundert eine Rolle bei der Besiedlung des Oberwesergebietes, Ostholsteins und Mährens spielten. Ab 1517 wurde die Schaumburg hauptsächlich als Witwensitz genutzt. Nach dem Aussterben der Hauptlinie der Schaumburger Grafen im Jahr 1640 fiel die Burg an Hessen und wurde zum Amtssitz. Sie verfiel, bis sie 1873 als Gasthaus wiederhergestellt wurde. Kaiser Wilhelm II. schenkte die Burg 1907 dem Fürsten von Schaumburg-Lippe, der eine Restaurierung veranlasste. Seitdem befindet sie sich im Besitz des Hauses Schaumburg-Lippe.
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Lage: 52.2012, 9.2009