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Sauerburg

Nahe Sauerthal in Rheinland-Pfalz steht die Sauerburg, eine Höhenburg über dem Tiefenbach im Taunus. Sie ist seit 2002 Teil des UNESCO-Welterbes Oberes Mittelrheintal.
Geschichte+
Die Ursprünge der Sauerburg reichen bis ins Jahr 1339 zurück, als die befestigte Anlage bereits ein pfälzisches Lehen war. Offiziell erhielt Pfalzgraf Ruprecht I. jedoch erst 1355 die Erlaubnis des Mainzer Erzbischofs Gerlach von Nassau, eine Burg bei Suerburn zu errichten. Ziel war es, das eigene Territorium vor Übergriffen der Raubritter von der nahegelegenen Burg Waldeck zu schützen. Die kasemattenartig angelegte Festung zählte zu den letzten mittelalterlichen Burgenbauten am Rhein. Im Jahr 1505 veräußerte Pfalzgraf Philipp der Aufrichtige die Burg als Erblehen an seinen Marschall Philipp von Kronberg. Durch Erbschaft gelangte die Sauerburg 1618 an die Familie Brömser aus Rüdesheim, die die verfallene Anlage instand setzen und mit Bastionen sowie einem Geschützrondell modernisieren ließ. Doch bereits 1668, als die Burg an die Freiherren von Metternich-Winneburg überging, befand sie sich erneut in schlechtem Zustand. 1672 kam sie in den Besitz der Reichsgrafen von Sickingen.
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Lage: 50.0828, 7.8174