Die Kirche kann besichtigt werden
Santa Maria Maggiore
Die Basilika Santa Maria Maggiore in Rom ist ein Beispiel antiker Baukunst. Sie zählt zu den Marienkirchen der Stadt.
Geschichte+
Die Ursprünge der heutigen Basilika Santa Maria Maggiore reichen bis in die erste Hälfte des 5. Jahrhunderts zurück. Ihre Errichtung unter Papst Sixtus III. zwischen 432 und 440 folgte dem Konzil von Ephesos im Jahr 431, das die Gottesmutter Maria als „Gottesgebärerin“ anerkannte. Ein älterer Bau, der nach 352 unter Bischof Liberius entstanden sein soll, konnte bei Ausgrabungen nicht bestätigt werden, wird aber in der Nähe auf dem Esquilin vermutet. Legenden besagen, dass die Madonna einem römischen Kaufmann und seiner Frau erschien und eine Kirche an jener Stelle versprach, wo am nächsten Morgen Schnee liegen würde – ein Wunder, das sich am 5. August ereignet haben soll und der Kirche den Beinamen „Maria Schnee“ verlieh. Die Basilika erfuhr Erweiterungen, darunter ein Querschiff und die heutige Apsis im 13. Jahrhundert. Spätere Anbauten wie die Cappella Sistina (1584–1590) und die Cappella Paolina (1613) prägten ihr Erscheinungsbild weiter. Der romanische Campanile, der 1377 fertiggestellt wurde, ist mit 75 Metern der höchste seiner Art in Rom.
Lage+
Die Santa Maria Maggiore befindet sich in der italienischen Hauptstadt Rom, im Bezirk Roma, in der Region Latium (Lazio). Sie steht auf einer Höhe von etwa 65 Metern über dem Meeresspiegel.
Vor Ort+
Besucher können die Basilika Santa Maria Maggiore heute besichtigen. Die Kirche ist ein aktiver Ort des Glaubens und ein Ziel für Pilger und Touristen.
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Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Santa_maria_maggiore_051218-01.JPG
Die Beschreibung stützt sich auf die im verlinkten Wikipedia-Artikel belegten Fakten; Wikipedia-Inhalte stehen unter CC BY-SA 4.0. Formulierung und Bearbeitung: Mobile Geschichte.
Lage: 41.8976, 12.4984