Die Kirche kann besichtigt werden
Sankt-Sebastian-Kirche

Die Sankt-Sebastian-Kirche in Magdeburg ist eine römisch-katholische Kathedrale, die dem Heiligen Sebastian geweiht ist. Sie liegt in der Magdeburger Altstadt und ist ein Bestandteil der Straße der Romanik.
Geschichte+
Die Grundsteinlegung erfolgte um 1015 durch Erzbischof Gero, der nach seinem Tod 1022 hier beigesetzt wurde. Ursprünglich als Kollegiatstift gegründet, war sie neben dem Heiligen Sebastian auch Johannes dem Evangelisten und dem Heiligen Fabianus geweiht, wobei die Bedeutung der letzteren Patrone nach der Erlangung einer Kopfreliquie des Heiligen Sebastian abnahm. Das romanische Gebäude brannte 1188 und 1207 aus. Im 14. Jahrhundert erfolgte ein gotischer Umbau, bei dem der alte Chor durch einen größeren ersetzt wurde. Anfang des 15. Jahrhunderts wurde das Langhaus zu einer spätgotischen Hallenkirche umgestaltet und 1489 neu geweiht. Während der Belagerung Magdeburgs 1550 wurden Kanonen auf den Türmen platziert. Im Zuge der Reformation wurde die Kirche 1558 evangelisch und 1573 in ein protestantisches Stift umgewandelt. Im Dreißigjährigen Krieg brannte die Kirche 1631 nieder und wurde erst 1692 wieder für Gottesdienste genutzt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0 · Bild: http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Sankt_Sebastian_Magdeburg.jpg?uselang=de
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Lage: 52.1264, 11.6315