Die Ruine kann besichtigt werden.
Ruine Winterstein (Ostrau)

Die Ruine Winterstein, auch als Hinteres Raubschloss bekannt, ist eine Felsenburgruine auf einem Felsmassiv in der Hinteren Sächsischen Schweiz.
Geschichte+
Die Felsenburg Winterstein entstand vermutlich im 13. Jahrhundert durch das böhmische Adelsgeschlecht der Berken von der Duba, die ihre Herrschaft in der Region ausbauten. Erste urkundliche Erwähnung findet die Burg im Jahr 1379, als sie vom böhmischen König Wenzel IV. an seinen Kämmerer Thimo von Colditz verpfändet wurde. Nach weiteren Verpfändungen und unklaren Besitzverhältnissen ging der Winterstein 1404 an den meißnischen Markgrafen Wilhelm I. über. Zwischen 1406 und 1408 war die Burg mit einer markgräflich-meißnischen Besatzung belegt. Um 1440 kam der Winterstein wohl wieder in böhmischen Besitz und wurde von dem als Raubritter bekannten „Recke zcum Wintersteine“ genutzt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 50.9257, 14.2571