Die Ruine kann besichtigt werden
Ruine Wildstein
Auf einer Anhöhe im bayerischen Landkreis Schwandorf befindet sich die Ruine Wildstein, einstmals eine Burganlage. Heute sind nur noch Mauerreste erhalten.
Geschichte+
Die erste urkundliche Erwähnung der Burg Wildstein datiert auf das frühe 14. Jahrhundert. Im Jahr 1355 wurde auf der Burg eine Urkunde ausgestellt, die den Verkauf von Besitztümern durch Egid Paulsdorfer an Konrad den Kräzlein zum Wildstein belegt. Nur ein Jahr später, 1356, entschied Landrichter Otto der Zenger von Schwarzeneck einen Streit um Landeshoheit und Halsgericht zugunsten Pfalzgraf Ruprecht des Jüngeren. Nach dem Tod Konrads des Kräzlein ging die Burg 1373 an Landgraf Johann von Leuchtenberg über. Im Jahr 1409 verkaufte dieser die Anlage an Hermann den Frankengruner, der sie wiederum als Lehen an Pfalzgraf Johann vergab. Wildstein war fortan ein Lehengut der Pfälzer. Die Besitzer wechselten mehrfach, darunter die Familien Rabe, Holtzschuher und Ochs. 1562 erhielten Hans Rüdiger und Hans Sigmund Machenwitz die Hälfte des Schlosses. Da die Machenwitz jedoch mit der Reichsacht belegt waren, wurde 1564 Wolf Satzenhofer von Fuchsberg als Lehensherr eingesetzt.
Quelle: Wikipedia · Lizenz: CC BY-SA 4.0
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Lage: 49.5208, 12.4079